Ersatzgeschwächt mußte die 1. Mannschaft zum Schlußlicht Lübecker SV 5 fahren. Durch die Abi-Klausuren konnten die Möllner Jugendlichen die Verbandsligamannschaft nicht unterstützen. Es mußte also Ersatz gesucht werden, der dann mit Manfred Luchs und Gunnar Burmester gefunden wurde. Wir fuhren also frohen Mutes ins Ausweichspiellokal nach Stockelsdorf. Dort angekommen, erwartete uns ein großer Saal, der normalerweise wohl als Frühstückssaal dient. Kein Problem sollte man meinen. Also laßt uns beginnen. Die Lübecker hatten ebenfalls Aufstellungssorgen und hatten eine buntgemischte Truppe aufgeboten. An Brett 6 spielte Manfred gegen Bennet Slepica. Nach einem kurzem Protest (der Mannschaften aus Mölln und Segeberg) wegen unerträglicher Lautstärke im Saal (es ging zu wie auf einem Bahnhof, da die Tische direkt neben dem Eingangsbereich standen) einigten sich beide auf remis. Ich konnte an Brett 2 gegen Tim Bötticher durch eine Mattdrohung Springer und Läufer für einen Turm gewinnen. Nachdem ich Tim immer mehr einschnürren konnte, ohne das er Gegenspiel hatte, gab er lieber auf, statt sich noch weiter zu quälen. An Brett 1 spielte Klaus gegen Heiko Rickert. Die Partie gab nicht viel her und man einigte sich nach 26 Zügen auf remis. An 2 hatte Jörg Samuel Oltzen als Gegner. Es war eine sehr interessante Stellung mit Möglichkeiten für beide Seiten. Jörg gelang es aber mit seinem Springerpaar, am Ende eine Figur und somit die Partie zu gewinnen. Heiko hatte gegen Joachim Rieckhoff eine scharfe Angriffsstellung erreicht. Dem Druck war sein Gegner nicht gewachsen und es stand 3 : 1 für uns. Emile hatte gegen Holger Kirchner eine teilweise unklare Stellung. Irgenwie gelang es ihm aber, Material zu erobern und die Partie zu gewinnen. Zwischenzeitlich war Kaffeezeit und man bekam die Bestellungen im Raum mit :-) Gunnar hat gegen Tigran Poghosyan etliche remisangebote abgelehnt und die Partie sicher nach Hause gebracht. Als letzter spielte Dragan gegen Alexander Ananjew. Die Stellung war besser, aber am Ende nicht zu gewinnen. Vielleicht lag es auch am Geräuschpegel. Der Endstand hieß somit 6,5 : 1,5 für Mölln. Der Klassenerhalt sollte damit so gut wie sicher sein. Die Parallel spielenden Segeberger hatten mit den Spielverhältnissen weniger Glück. Zwei stark bessere Stellungen wurden (durch die Lärmbelästigung?) einzügig weggestellt. Dort am Ende nur ein 4 : 4 gegen Lübeck 4.
Die zweite Mannschaft hatte spielfrei, da Barsbuettel 2 seine Mannschaft zurückgezogen hat.
Aufgrund des Erfahrungsberichtes von Wolfgang Krüger über die Teilnahme von Inga Marx, bei der Jugend-WM in Antalya / Türkei sparen wir uns einen Bericht über den Verbandsligakampf und verweisen auf den Spielbericht des SV Bad Oldesloe !
Die zweite Mannschaft hatte in dieser Runde ein riesiges Problem. Mit Heino Förster stand nur ein Erwachsener zur Verfügung. Durch den tollen Einsatz von Alexander Kartowitsch und Emma Appel, war es immerhin möglich, eine Mannschaft zu stellen. Damit aber nicht genug... Es stand kein Fahrzeug zur Verfügung. In unserer Not sprang Martin Reinke (Segeberger SF) ein und brachte unsere Spieler/innen nicht nur nach Segeberg, sondern diese auch wieder zurück.Für das sehr Sportliche Verhalten von M.Reinke möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bedanken (auch wenn der Kampf mit 4:0 verloren ging).
10.11.09 Mitten in der Nacht, um 4:30 Uhr, beginnt unser „Abenteuer Weltmeisterschaft“! Damit von Anfang an keine Langeweile aufkommt, benutzen wir auf unserem Hinweg alle möglichen Verkehrsmittel - Auto, Bahn, Taxi, Flugzeug und Bus. Nach einem sehr unruhigem Flug durch einige Gewitter landen wir schließlich um 15:15 Uhr (Ortszeit) in Antalya. Dort wartete tolles Wetter, 23 Grad und Sonnenschein. Nach einigen Diskussionsrunden mit den Transferverantwortlichen erreichen wir endlich um 17:15 unser Hotel Daimer in Kemer. Es folgen Anmeldung, Fotos, Informationsaustausch und allgemeines Durcheinander. Um 19:00 Uhr ist Nahrungsaufnahme angesagt, endlich! Es war eine kluge Entscheidung, einen Tag vor der Eröffnung und der ganzen „Meute“ anzureisen.
11.11.09 Vorbei ist’s mit dem schönen Wetter, es regnet „junge Hunde“! Die Hotelanlage gleicht einem Ameisenhaufen, kein Wunder bei fast 3500 Teilnehmern, Verwandten und Begleitern. Wir haben Zeit bis zum Abend und sehen uns ein bisschen im Hotel um, begutachten den Strand und das Meer. Heute bekommt Inga eine Zimmergenossin, Diana Hannes aus Erfurt (Deutsche Meisterin U18). Diana ist ein tolles nettes Mädchen, wie Inga, die beiden verstehen sich prächtig. Die Aufregung steigt, um 20 Uhr beginnt die Weltmeisterschaft mit der Eröffnungsfeier. Türkische Volkstänze, Musik und Showeinlagen erfreuen die Gäste, bis jedes teilnehmende Land durch seine Landesfahne begrüßt wird. Dann folgt der meist ungenehme Part einer solchen Veranstaltung, die obligatorischen und wichtigen Reden, doch insgesamt zwei Stunden gelungene Unterhaltung. Während die Spieler danach relaxen können, ist um 22 Uhr das „Technical Meeting“ für die Trainer und Betreuer angesetzt. Gehört dazu, muss leider auch sein. 12.11.09 15 Uhr, endlich kann Inga loslegen. Die erste von elf Runden beginnt mit weiß gegen die an Nr. 14 gesetzte Alina Pivol aus Russland (ELO 2031 ). Es entwickelt sich eine interessante Partie. Inga gewinnt nach 25 Zügen, bei sehr guter Stellung, durch eine kleine Kombination einen Bauern, um dann nach einer Unachtsamkeit eine Qualität zu verlieren. Selbst danach ist der Partieausgang sehr lange völlig offen. Nach 70 Zügen verliert sie dann leider die Partie. Eine sehr unglückliche Niederlage, wie die anschließende Analyse zeigt. 13.11.09 Heute beginnt unser Tag mit einem ausgiebigen Frühstück um 9:30 Uhr. Anschließend bereiten wir uns bis zum Mittag auf Ingas nächste Gegnerin vor. Ein Spaziergang am Strand ist zeitlich noch drin, die zweite Runde beginnt pünktlich. Die Auslosung beschert uns eine Gegnerin aus Kenia, Rivani Shah (ELO 1891), die schon das zweite Mal an der WM teilnimmt. Diese Partie verläuft lange ausgeglichen. Nach ca. 30 Zügen kann sich Inga Vorteile erspielen, um diese nach 58 Zügen in einen vollen Punkt umzusetzen. Passend dazu strahlt heute wieder die Sonne. 14.11.09 Die heutige ausgefeilte Vorbereitung brachte nicht den gewünschten Erfolg, leider hat Inga die dritte Runde gegen Burca Sasmazel aus dem Gastgeberland (Elo 1891) verloren. Nach der Eröffnung entstand eine ausgeglichene Stellung und Inga entschloss sich zu einer passiven Fortsetzung. Dies war die falsche Entscheidung, ihre Gegnerin wurde angriffslustiger und siegte nach einer guten „Vorstellung“. Übrigens gewöhnen wir uns allmählich an das türkische Essen, greifen trotzdem lieber nach Altbekanntem – Nudeln oder Pommes! 15.11.09 In Runde 4 wartet die Inderin Krishna S. Anjana (Elo 1908). Wieder startet Inga gut und erspielt sich positionelle Vorteile. Als sie es versäumt einen Bauern auf dem Damenflügel ihrer Gegnerin zu erobern, kippt die Stellung zusehends. Dennoch lehnt Inga nach 40 Zügen das Remiseangebot ihrer Gegnerin ab. Ihre Kampfeslust wird nicht belohnt. Sie verzockt im weiteren Partieverlauf die Stellung!!! Dieser Partie verlässt sie nach 60 Züge mit null Punkten. Ingas Siegeswille ist trotzdem ungebrochen, wir vergreifen uns erst mal am Frust-Abendbuffett und beginnen mit der Analysearbeit! 16.11.09 Inga hat heute Geburtstag!!! Diana und meine Wenigkeit haben schon das Happy Birthday als Duett auf den Lippen, doch Inga ersparte uns diese Peinlichkeit und sich selbst die akustische Folter! Törtchen sind nicht aufzutreiben, dafür gibt es Sonnenschein, Schokolade, Kuchen und kleine Geschenke, sowie die nötige Vorbereitung auf die fünfte Runde. Rundenbeginn ist um 10:00 Uhr, Inga trifft mit schwarz auf Daly Ghalia aus Tunesien. Mit der von uns vorbereiteten Eröffnungsvariante kommt Daly überhaupt nicht zurecht. Sie wird von Inga an die Wand gespielt. Inga kassiert zwei Bauern und hat dann eine eigentlich glatt gewonnene Stellung - eigentlich - es folgt ein jungendliches Blackout, Ingas Stellung gleicht einer Ruinenlandschaft und der sicher geglaubte Punkt ist futsch. Das nennt man wohl „Erfahrung sammeln“! Da gibt’s nur eins, Frustschokolade anstatt Vorbereitung. Am Nachmittag findet die sechste Runde statt und Inga hat wieder schwarz. Gegen Mari-Jeanne Jonker aus Süd-Afrika dümmpelt die gesamte Partie langweilig vor sich hin. Die logische Konsequenz war ein Remiseangebot nach 38 Zügen. Aus Erfahrung klug geworden, nimmt Inga das Angebot an. Jetzt hat sie 1,5 von 6 möglichen Punkten. 17.11.09 Wir haben einen freien Tag! Gammeln, faul sein, Sonnenbaden, die Seele baumeln lassen, das alles machen wir natürlich nicht! Wir nutzen den Tag für intensive Partieplanung und gönnen uns am Nachmittag das „türkische Bad“ (Gesichtsmaske, Peeling, Massage mit warmen Steinen, Schlammbad). Natürlich nur zur Entspannung! 18.11.09 In der siebten Runde sitzt Inga einer Spielerin mit Namen Tjin Li Hoh aus Malaysia gegenüber. Inga bekommt „Russisch“ aufs Brett. Die Partie verläuft ausgeglichen bis Tjin Li im 33. Zug ein überraschendes Qualitätsopfer enttarnte. Daraufhin muss Inga lange die schwierige Stellung verteidigen, was ihr aber letztlich gelang, Remise nach 48 Zügen. 19.11.09 Runde 8 mit schwarz gegen Ekaterina Beshukova aus Russland bedeutet, die nächste harte „Nuß“ zu knacken. Doch Vorbereitung ist alles, Erfahrung sammeln auch und schließlich sind wir ja nicht zu unserem Vergnügen hier! Nach gewohnt guter Eröffnung konnte Inga positionelle Vorteile verbuchen. Leider verdattelt sie ab dem 20 Zug einen dreizügigen Figurengewinn. Danach endet die Partie recht schnell. Nach 28 Zügen einigen sich die „Ladies“ auf Remise. Schade eigentlich, da wäre mehr drin gewesen! Frustschokolade??? – nein, heute nicht! 20.11.09 Heute, Freitag, ist Ingas großer Tag. Vormittags findet eine gute Vorbereitung auf Laura Orlina (Lettland) statt und um 15 Uhr ist Rundenbeginn. Laura durchschaut unsere Taktik nicht und läuft voll in unsere vorbereitete Variante. Lange Rochade, Bauernopfer im 15 Zug, diese „Löcher“ sind nicht mehr zu stopfen! Nach 21 Zügen ist alles vorbei, Inga hat grandios gewonnen. Eine sehr gradlinig vorgetragene Stellungsbehandlung bis zur Vollendung. „Ingas Trainer“ ist voller Stolz und Begeisterung! - Und Inga natürlich auch. 21.11.09 Auch in Runde 10 hält der Aufwärtstrend an! Gegen Melisa Birgelir aus der Türkei ( ELO 1816 ) schlägt Inga erneut zu. Nach solider Eröffnung erspielt sie sich positionelle Vorteile. Sie zerlegt im 19. Zug das Bauernzentrum ihrer Gegnerin mit einem Läuferopfer, das Merlisa aber nicht annehmen kann. Daraus ergibt sich eine Stellung mit Mehrbauer und Druckspiel, die Inga dann nach 28 Zügen einen vollen Punkt einbringt. Dies ist ein Sieg gegen eine Gegnerin die deutlich vor Inga gesetzt ist, scheinbar läuft Inga jetzt im Endspurt zur Höchstform auf. Morgen am Sonntag startet die letzte Runde, ein Sieg zum Abschluss wäre nicht schlecht. Vermutlich kann Inga das Wort „Vorbereitung“ inzwischen nicht mehr hören. 22.11.09 Die elfte und letzte Runde ist angesagt, natürlich nach der geliebten Vorbereitung. Hochmotiviert geht Inga gegen Dinushki Premanath ( ELO 1818 ) aus Syrien ans Brett, die wiederum vor Inga gesetzt ist. Nach ca. 12 Zügen sieht die Partie äußerst merkwürdig aus. Inga opfert in der Eröffnung eine Qualität für Druckspiel gegen den schwarzen König in der Mitte. Nach 30 Zügen erreicht sie eine gewinnträchtige Stellung. Leider gelingt es ihr aber nicht, die zähe Verteidigung ihrer Gegnerin zu durchbrechen. Nach langen 60 Zügen stellt Inga ihre Gewinnversuche ein und akzeptiert die Punkteteilung. Damit bleibt ihr zwar der dritte Sieg in Folge verwehrt, aber es ist ein schöner Abschluss dieser WM. Insgesamt gewinnt Inga drei Partien, spielt viermal Remise und muss vier Partien abgeben. Eine gute Leistung, mit der wir sehr zufrieden sind! Die Abschlussveranstaltung empfinden wir als recht lieblos, wieder viele Reden und Lobhudelei, bis endlich die Pokale überreicht werden, mehr oder weniger feierlich. 23.11.09 Abflug Richtung Heimat, die Nacht endet um 1:15 Uhr, eine dreiviertel Stunde später sitzen wir im Bus zum Flughafen, nicht ohne eine Hotelrundreise durch die halbe Türkei zu genießen, um andere Mitflieger einzusammeln. Wir sind um 4 Uhr unausgeschlafen und halb verhungert auf dem Flughafen, damit wir zwei Stunden später den Flieger betreten können. Fazit: Dreizehn Tage, die wie im Flug vergangen sind, Erfahrungen, die wir nicht missen möchten, Kontakte, die wir pflegen werden und die Hoffnung bei der nächsten WM wieder dabei zu sein. IçtenSelamlarl Wolfgang Krüger
In der 2. Runde der Mannschaftskämpfe hatten die Möllner den SV Bad Schwartau (Vizemeister aus dem Vorjahr) und den Sk Turm Reinfeld 2 zu Gast. Die Schwartauer hatten ihren ersten Kampf gegen Ahrensburg mit 8:0 gewonnen. Wir waren also vorgewarnt. Nach ca. 20 Min. lag Mölln 1 mit 0:2 zurück (Sascha Morawe - Oliver Hausherr; und Friedrich Fiedler - Constantin Adamowski hatten verloren); bei Mölln 2 hatte unser Jüngster (Alexander Kartowitsch gegen Malte Burmester) nach einem schönen Spiel, erst eine Figur und dann die Partie verloren. Hier lagen wir also 0:1 zurück. In der 1. hat Mike Schlüter in leicht gedrückter, aber fester Stellung remis angeboten; dies wurde von Friedrich Müller erst abgelehnt, bevor Mike es dann von ihm drei Züge später angeboten bekam und annahm. Manfred Luchs gegen Kai Wapniewski konnte sich auf dem Damenflügel zwei verbundene Freibauern schaffen. Durch genaues und geschicktes Spiel gelang es dem Schwartauer aber, die Stellung remis zu halten. Zwischenstand 1:3 aus der Sicht der Möllner. In der 2. Mannschaft gelang es in der Zwischenzeit Heino Förster seinen Gegner Roland Rickert niederzuringen. Günther Kramm folgte seinem Beispiel eine Stunde später gegen Tim Burmester. Daraufhin hat Carsten Hack, der inzwischen eine Mehrfigur erspielt hat, seinem Gegner Dieter Maßmann Mannschaftsdienlich ein remisangebot gemacht. Es blieb nicht anderes übrig, dies anzunehmen, wodurch Mölln 2 mit 2,5:1,5 gewonnen hat. In der ersten ging es un langsam Richtung Zeitkontrolle. Jörg v. Warburg stand gegen Stefan Patzer die ganze Partie über leicht besser. In der Zeitnotphase wurde es dann noch einmal eng. Ehe man sich versah, hatte er einen Bauern umwandeln können und hatte dadurch einen (umgedrehten) Turm mehr, was zum Sieg reichte. Nur noch 2:3. Klaus-Dieter Kühl hatte gegen Oliver Schwarz fast Zeitgleich eine Qulität gewonnen und durch genaues Spiel diesen Vorteil ebenfalls in einen vollen Punkt umgewandelt. Einstand Mölln 3:3. An Brett 8 hat sich Emile Joseph gegen Henning Peters trotz Mehrspringer und geschickten Zügen vom Gegner sehr schwer getan. Aber auch diese Partie ging schließlich an die Möllner. Spielte nur noch Heiko Daum gegen Christopher Simon. Hier hatte Christopher u.a. zwei Leichtfiguren gegen einen Turm von Heiko. In der Schlußphase: Heiko noch ca. 5 Min., Christopher noch ca. 35 Min. unterlief dem Schwartauer ein Verhängnisvoller Fehler, der ihm den möglichen Sieg kostete. Mölln hat damit, wie in der ersten Runde mit 5:3 gewonnen und liegt z.Zt.hinter den SF Segeberg auf Platz 2. Wann hat es das zuletzt gegeben? In der nächsten Runde müssen wir zu unserem Heimlichen Angstgegner dem SV Bad Oldesloe. Aber nach diesem Ergebnis sind wir voller Zuversicht, dort mind. einen Pkt. mit nach Hause zu nehmen.
In der ersten Runde der neuen Saison musste die erste und zweite Herrenmannschaft der Möllner SV Ersatzgeschwächt antreten. Durch div. Klassenfahrten konnte die Jugend die Herrenmannschaften nicht in gewohnter Weise unterstützen. Hinzu kamen kurzfristige krankheitsbedingte Absagen, sodaß in jeder Mannschaft ein Brett nicht besetzt werden konnte. Damit die zweite Mannschaft eine Siegchance behält, wurde beschlossen, dass die erste Mannschaft nicht aufgestockt wird. So ist die zweite mit drei Spielern/-innen nach Lauenburg gefahren und konnte leider nur zwei remis erreichen, womit der Kampf 3:1 für Lauenburg 2 ausging. Die erste Mannschaft mußte am ersten Spieltag der neuen Saison zum Mitabstiegkanditat SC Barsbüttel. Alle waren durch die Spielerausfälle hoch motiviert, sodaß Emile Joseph an Brett 8 gegen Bremer nach der ersten Stunde den Ausgleich (hatten an Brett 7 kampflos verloren) vermelden konnte. Mike Schlüter gegen Niko Böttcher an Brett 3 hatte kurz vorher, in einem Damenendspiel mit je zwei Leichtfiguren und div. Bauern, remis angeboten. Nach einem Rundgang durch Niko, wurde dies abgelehnt. Bald darauf hatte sich Klaus-Dieter Kühl gegen Vadim Andris an Brett 1 ebenso remis getrennt, wie Manfred Luchs gegen Gerhard Haufschild an Brett 6. Sascha Morawe konnte gegen Manfred Vogt in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln, welches der Gegner bald aufgab. In der zwischenzeit stand mein Gegner undeckbar auf Matt und gab auf. Jörg von Warburg stellte gegen Valentin Andris in unklarer Stellung einen Turm ein. Es stand somit 4:3 für Mölln ! An Brett 4 spielte Heiko Daum nicht nur gegen Nils Dettmann, sondern auch gegen eine horrende Zeitnot (20 Züge in 13 Min). Zum Ende blieben nur noch Sekunden. Kurz vor der Zeitkontrolle standen von ihm eine Dame, 1 Läufer, 5 Bauern gegen einen Turm, 1 Springer, 1 Läufer, 3 Bauern vom Gegner. Nach der Zeitkontrolle konnte Heiko dann den Siegpunkt einfahren. Nach langer Zeit ist die erste Mannschaft wieder mit einem Sieg in die Saison gestartet. Dies sollte genügend Auftrieb gegen den nächsten Gegener, den SV Bad Schwartau, geben.
Zur Vorbereitung auf die kommende Saison wurde heute ein Vergleichskampf zwischen der Möllner Schachjugend und den "alten Hasen" ausgefochten. Gespielt wurde je eine Partie mit Weiß und Schwarz, bei einer Bedenkzeit von jeweils 30 Min. Wie im Mannschaftskampf üblich, wurden die Spieler vor Beginn in die Spielkarte eingetragen, wodurch recht interessante Paarungen (auch durch die Urlaubszeit bedingt) entstanden. Die Senioren hatten im ersten Durchgang Weiß und konnten sich knapp mit 3,5 - 2,5 durchsetzen. Die Partien wurden duch die Jugend scharf angelegt, sodaß am Ende zum Teil die Zeit knapp wurde und die Senioren durch ihre Erfahrungen leichte Vorteile hatten. Wobei die ein oder andere Partie durch Zeitnot auch kurz vor einer Niederlage stand.
In der Rückrunde (diesmal hatte die Jugend 6x Weiß) gab es mit 4 - 2 einen zweiten Sieg für die Senioren, wobei auch hier die Ergebnisse nichts über die z.T. dramatischen Partien aussagen. Insgesamt war es ein sehr spannender Kampf, der sehr guten Zustimmung fand und sicherlich bald wiederholt wird.In der Rückrunde (diesmal hatte die Jugend 6x Weiß) gab es mit 4 - 2 einen zweiten Sieg für die Senioren, wobei auch hier die Ergebnisse nichts über die z.T. dramatischen Partien aussagen. Insgesamt war es ein sehr spannender Kampf, der sehr guten Zustimmung fand und sicherlich bald wiederholt wird.
Beim 9. Möllner Hans-Wolff-Gedenkturnier hat IM Alexander Budnar / TuRa Harksheide mit 7.5 / 9.0 Pkt. (49 Buchholz)) vor Holger Hebbinhaus / Sk Marmstorf GW Harburg 7.5 / 9.0 Pkt. (48 Buchholz) den ersten Platz belegt. Es war von Anfang an ein sehr kampfbetontes Turnier mit sehr wenigen remisen. Lange Zeit führte Holgen, bis er dann nur auf Grund der minimal schlechteren Zweitwertung auf Platz 2 landete. Dritter wurde Frank Bracker / Hamburger Sk v. 1830 e.V. Bester Jugendlicher (bis 18 Jahre) wurde auf Platz 10 Mirko Neitzel / Verein Segeberger Schachfreunde.
Von 11.02.2009 - 24.06.2009 fand die Möllner Stadtmeisterschaft im Vereinsheim der Möllner SV statt. Gespielt wurden 7 Runden nach Ch-System mit einer Bedenkzeit von 90 Min. für 30 Züge + 30 Min. für den Rest der Partie. Neue Möllner Stadtmeisterin wurde Sabrina Schlüter (Sk Doppelbauer Kiel) vor Klaus-Dieter Kühl (Möllner SV) und Fabian Hundt (Schwarzenbeker Sk).
PlatzNameVornameVereinPkt.Bh. 01SchlueterSabrinaSk Doppelbauer Kiel5,528,0 02KuehlKlaus-DieterMoellner SV5,526,5 03HundtFabianSchwarzenbeker Sk 5,026,0
04 von Warburg Joerg Moellner SV 4,5 27,5 05 Schlueter Mike Moellner SV 4,0 27,0 06 von Warburg Felix Moellner SV 4,0 22,5 07 Joseph Emile Moellner SV 3,5 20,0 08 Hein Markwin Moellner SV 3,0 20,0 09 Fiedler Friedrich Moellner SV 2,5 25,5 10 Scharnweber Juergen Moellner SV 2,5 22,0 11 Foerster Heino Moellner SV 2,0 19,5 12 Huhn Herbert Gastspieler 0,0 20,0
Am 05.04.2009 fanden in Kiel-Altenholz die Familienmeisterschaften im Schach statt. Startberechtigt sind Familienmannschaften (z.B.: Vater/Sohn; Opa/Neffe, Ehepaare usw.). Es wurden 7 Runden mit einer Bedenkzeit von je 15 Min. pro Spieler und Partie gespielt. Haushoher Favorit war das Ehepaar Kopylov. Sie wurden ihrer Rolle mit 14:0 Mannschaftpunkten voll gerecht. Es konnte ihnen nur ein halber (!) Brettpunkt abgenommen werden. Für die SABT der Möllner SV waren Mike und Sabrina Schlüter (Vater/Tochter) am Start. Ihnen gelang es, bei einem sehr stark beseztem Teilnehmerfeld, den zweiten Platz (10:4 Pkt.) zu belegen. Die Vorjahressieger errangen mit 9:5 Pkt. den dritten Platz. Die Mehrmaligen Gewinner Roggon (Vater/Sohn) fanden sich überraschenderweise auf Platz 12 wieder. Alles in allem war es ein sehr harmonisches und gut organisiertes Turnier, welches Lust auf mehr macht. Mehr dazu auf der Seite des Landesverbandes Schleswig-Holstein.
Das weltweit größte Schachevent, die Schacholympiade in Dresden, fand vom 12. November 2008 bis zum 25. November 2008 in Dresden statt. Im Rahmenprogramm zur Olympiade gab es einige interessante Turniere und Angebote für die schachinteressierten Zuschauer oder auch selbst Mitspielenden: So fanden die deutschen Ländermeisterschaften der Jugend, der Deutschland-Cup, ein Seniorenopen und andere Turniere statt. Sabrina und ich hatten uns beide über den Landesentscheid in Ascheberg für die Teilnahme am Deutschland-Cup qualifiziert und sind vom 15. November bis 21. November nach Dresden gefahren, um die Schacholympiade zu erleben und selbst ein interessantes Turnier zu spielen. Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten, haben wir uns in Richtung Dresdener Rathaus aufgemacht, wo die Anmeldung in der so genannten Chess-World sein sollte. Nach einigem Suchen haben wir diese auch gefunden und uns nach der Anmeldung zum Kongresszentrum aufgemacht. Die Schacholympiade selbst fand nämlich dort statt. Da die Schacholympiade generell nachmittags spielte, konnten wir uns einen Eindruck von den besten Schachspielern weltweit machen. Besonders schön war das zu diesem Zeitpunkt noch sehr gute Abschneiden der ersten deutschen Herrenmannschaft, die vorne im Feld mitspielte. Ab dem nächsten Tag startete dann der Deutschland-Cup, der an denselben Brettern ausgetragen wurde, an dem nachmittags die Olympiade gespielt wurde. Ein Turnier mit über 800 Teilnehmern noch neben der Schacholympiade mitzuerleben, war ein sehr schönes Erlebnis, das man jedem Schachspieler bzw. Sportler im Allgemeinen zu einer Olympiade wünschen kann. An den für uns spielfreien Nachmittagen konnte sich jeder selbst überlegen, ob er die Zeit nutzte, um sich bei der Olympiade die eine oder andere Idee abschaut, sich Dresden anschaut oder die Zeit anderweitig vertreibt. Wir haben je nach Tag und Paarung mal bei der Schacholympiade zugeschaut oder die Dresdner Innenstadt besichtigt. Da wir nur den mittleren Teil der Schacholympiade in Dresden miterlebt haben, kann ich persönlich leider nichts zu der Eröffnungs- bzw. Abschlussveranstaltung sagen. Von einigen Spielern oder auch Zuschauern, die bei der Eröffnungsfeier dabei waren, habe ich aber gehört, das diese eine sehr abwechslungsreiche und interessante Veranstaltung war. Alles in allem kann ich zu meinen Erfahrungen zur Schacholympiade in Dresden 2008 sagen, das es lohnende, spannende und interessante Tage in Dresden waren, die ich in dieser Form jederzeit gerne wiederholen würde. Da es aber wahrscheinlich meine erste und auch auf absehbare Zeit letzte Möglichkeit war bei einer Schacholympiade sozusagen selbst mitzuspielen, bin ich froh, das ich die Qualifikation mitgespielt habe (obwohl ich an dem Wochenende extra aus Salzburg nach Ascheberg gereist bin) und mich dort für den Deutschland-Cup platzieren konnte.
Martin Reinke (Segeberger SF) + Sabrina Schlüter (Möllner SV)
Am letzten Sonnabend im August trafen sich jetzt schon traditionell 40 Schachspieler/-innen zum bereits 8.Hans-Wolff-Gedenkturnier, um in gemütlicher Atmosphäre um div. Geld- und Sachpreise zu kämpfen. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, sich etwas auf die kommende Saison vorzubereiten und mit dem ein oder anderen etwas zu fachsimpeln. Mit am Start waren, in einem sehr starkem Teilnehmerfeld, u.a. die Brüder Arne Bracker (Platz 3 – 2007) und Frank Bracker (Sieger - 2007) vom Hamburger Sk, der Favorit und spätere Sieger Alexander Izrajlev (Polizei SC Hannover), die FM Andreas Plüg (SV Bargteheide) und Holger Hebbinghaus (Sk Marmstorf). Die erste Runde brachte dann auch die zu erwartenden Ergebnisse. In der zweiten Runde erreichte Peterwitz – Izrajlev ein Remis, Krüger verlor gegen Ramme. Die dritte Runde ergab einen Sieg für Carlstedt (Jugend HSK) gegen Izrajlev, ein Remis von Zeller gegen Arne Bracker, ein Remis von Sabrina Schlüter gegen Matthias Kemeny. Runde 4: Frank Bracker gewinnt gegen Hebbinghaus, Andreas Plüg verliert gegen Christoph Ramme. Nun kam die Runde mit den meisten Überraschungen. Vielleicht war der ein oder andere schon in der Mittagspause. Zeller gewinnt gegen F. Bracker, Ramme gewinnt gegen A. Bracker und übernimmt die Tabellenführung mit einem ½ Buchholz mehr, Krüger verliert in besserer Stellung einzügig, Schlüter gewinnt gegen Wetsphal und ist für zwei Runden vor ihrem Trainer, Runde 7: Es wird langsam taktisch. Zeller spielt Remis, Izrajlev gewinnt. Runde 8: Izrajlev kann gegen Zeller gewinnen und führt nun mit einem halben Punkt. Da F. Bracker gegen Ramme gewinnt, fällt Zeller auf Platz 3 zurück. Trainer und Schülerin haben auch wieder die Tabellenplätze getauscht. Letzte Runde: Plüg verliert gegen Izrajlev, Zeller kassiert die zweite Null in Folge. Rutscht auf Platz 5 ab. F. Bracker gewinnt gegen Rickert und sichert sich Platz 2. Hebbinghaus wird durch den Sieg über Zeller Dritter. Thanisch gewinnt gegen Peterwitz und wird 4. Sehr erfreulich an diesem stark besetzten Turnier sind die Platzierungen der Jugendlichen, welche die Plätze 7, 15, 18, in der Gesamttabelle einnehmen. Insgesamt gab es sehr Spannende und Pakende Zweikämpfe.