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Zum 10. Hans-Wolff-Gedenkturnier haben 20 Spieler den Weg in die Eulenspiegelstadt gefunden, um bei regnerischem Wetter ihren Sieger zu ermitteln. Die 10. Auflage war in diesem Jahr mit 10 Spielern über 2000 DWZ/ELO unter anderen mit 2 IM und einem FM qualitativ sehr stark besetzt. Unter anderen war der Vorjahressieger IM Alexander Bodner (TuRa Harksheide) und der Sieger aus 2007 Frank Bracker (Hamburger Sk) dabei. Als Urlaubsgäste konnten Johannes Esterluss (SC Lorsch) und Heiko Martin (SC 1919 Siegburg) begrüßt werden. Es entwickelten sich von Anfang an spannende Partien. Da der Turnierleiter mitspielte (um eine gerade Teilnehmeranzahl zu bekommen), kann leider nicht über die einzelnen Runden berichtet werden. Die Paarungen zeigen aber das ein oder andere überraschende Ergebnis. Am Ende waren Frank Bracker und IM Sergey Salov (Lübecker SV) mit 7.0 Punkten erster. Die um 2,5 Buchholzpunkten bessere Wertung hatte allerdings Frank Bracker. Bei den Jugendlichen konnte Felix Meißner (Hamburger Sk) vor Paul Doberitz (Hamburger Sk) gewinnen.
Die diesjährige Frauen LEM wurde vom 16.-18.04 in Neumünster veranstaltet. Das Turnier bestand aus 5 Runden nach Schweizer System mit 2 Stunden Bedenkzeit für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest der Partie. Dieses Jahr hatten sich 10 Frauen/ Mädchen mit einer DWZ von 800-1800 angemeldet und auch ich wollte das dritte Mal an dem Turnier teilnehmen. Nach der etwa 1,5 stündigen Autofahrt mit meinem Trainer Wolfgang Krüger, der Schiedsrichter bei dem Turnier war, erreichten wir rechtzeitig um 19 Uhr zum Rundenbeginn das Spiellokal. In der ersten Runde bekam ich dann auch gleich Britta Leib, die DWZ stärkste Teilnehmerin, als Gegnerin. Lange sah die Partie ausgeglichen aus, doch am Ende übersah ich den entscheidenden Zug und verlor die Partie. Ich fühlte mich total müde und war froh, als ich gegen Mitternacht endlich in der Jugendherberge „Kiek Inn“, wo ich mich für das Wochenende einquartiert hatte, ankam. Nach einer ziemlich kurz angefühlten Nacht und einem ausgiebigen Frühstück begann um 9 Uhr die 2. Runde. Diesmal spielte ich gegen Simone Bücker. Nach einem langen Kampf gewann ich diese Partie ganz knapp. Das Schöne bei diesem kleinen Frauenturnier ist, dass man aufgrund der übersichtlichen Teilnehmerzahl ganz schnell alle Teilnehmerinnen kennenlernt, so dass ein angenehmes Miteinander herrscht. Auch ohne Männer ist ein Turnier mal sehr nett ;-) Zur 3. Runde um 15 Uhr bekam ich Claudia Nielsen als Gegnerin. Nach einem Figurengewinn gewann ich auch diese Partie. Abends waren Malte Ibs, Juliane Borchardt und ich noch Eis essen. Anschließend spielten wir mit Ulla Hielscher „Trivial Pursuit“ auf unserem Zimmer, was sehr amüsant war, weil etwa 80 % der Fragen zu schwer für uns waren….. Am nächsten Morgen spielte ich gegen Juliane Borchardt, meine Zimmermitbewohnerin im Kiek Inn. Ich kam sehr gut aus der Eröffnung, verlor aber bald wieder diesen Vorteil und schließlich endete es nach einem ziemlich spannenden Mittelspiel Remis. Meine letzte Partie des Turnier durfte ich gegen Inga Marx spielen, die mit ihren 3,5 Punkten das Turnier anführte. Nachdem ich gleich in der Eröffnung einen Bauer verlor, konnte ich doch noch Druck auf den Königsflügel ausüben, verlor die Partie letztlich jedoch durch einen falschen Zug, womit Inga den 1.Platz erreichte. Ich war sehr zufrieden mit meinem 5. Platz. Das Turnier hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe eine Menge gelernt, gerade dadurch, dass ich die ein oder andere Partie verloren habe. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächste Frauen LEM in einem Jahr mit hoffentlich noch mehr Teilnehmerinnen.
Drei mutige Möllner Schachspieler machten sich am 7.April 2010, gleich nach dem Ostereiersuchen auf nach Neumünster, um sich tapfer 5 Tage mit anderen Jugendlichen Schleswig Holsteins im königlichen Spiel zu messen. Ordentlich aufgeregt waren sie, denn für alle drei waren Meisterschaften auf Landesebene etwas völlig Neues. Emma Appel, Pia Matz und Alexander Kartowitsch, die trotz ihres junges Alters doch schon Punktspielerfahrung hatten, kämpften sich tapfer von Partie zu Partie. Aus 11 Partien, Spielzeit je 1,5 Std., holte Emma 3 Punkte, Pia 2 Punkte und Alexander sogar 4 Punkte. Neben den täglichen Partien gab es eine vielseitige Freizeitgestaltung für die Jugendlichen. Es wurde fleißig gebastelt, gespielt, gemalt oder geschwommen, etc., „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei“ war die einstimmige Meinung der drei Möllner. Ich bin sehr stolz auf meine kleinen Brettkämpfer !!!
Das waren sie also wieder einmal.............. Am 27. März trafen sich 162 Spielerinnen und Spieler in Büsum an der Nordsee um den Landesmeister 2010 zu ermitteln. Die Spielbedingungen waren wie immer in Büsum ausgezeichnet und so stand der Eröffnung am Samstag um 15:00 Uhr nichts mehr im Wege. In der 1. Runde traf ich gleich auf Ullrich Krause (Lübecker SV), einen der Anwärter auf den Titel. Nach anstrengenden 4 Stunden und 43 Zügen Kampf endete die Partie Remise, Damit konnte ich zufrieden sein, habe ich doch gegen Ullrich schon manche Niederlage kassiert. Runde 2 brachte mir Rolf Behnk (Husum) ans Brett. Nach einem schwierigen Eröffnungsverlauf konnte ich meine Stellung mehr und mehr befreien. Diese Partie jenseits der 4 Stunden Spielzeit und 54 Zügen Remise, ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden sein konnte. In der 3 Runde saß ich Stefan Bien (Büsum) gegenüber. Nach der Eröffnung erspielte ich mir eine vorteilhafte Stellung, die ich dann nach 60 Zügen zum Sieg verwerten konnte. Mit Ferdinand Voelzke (Turm Kiel) wartete in Runde 4 der nächste „Brocken“ auf mich. Nach den kraftraubenden ersten drei Runden war ich deshalb eigentlich ganz froh, dass es zu einem schnellen Friedenschluss = Remise kam. Mein Zwischenstand nach 4 Runden waren erkämpfte 2.5 Punkte, die den momentanen 3 Platz bedeuteten. Aljoscha Feuerstack (Norderstedt), Titelverteidiger und Favorit des Turniers sollte mein Gegner in Runde 5 sein. Nachdem mir in der Eröffnung ein Bauer „abhanden“ gekommen war, konnte ich Aljoscha 58 Züge lang kräftig Widerstand leisten. Doch Aljoscha spielte seine Stellung sauber zu Ende und so musste ich leider eine Niederlage hinnehmen. In der Partie gegen Peter Hertel (Flensburg) ,6. Runde, steckten mir sehr spürbar die vorangegangenen Partien in den Knochen. Deshalb bot ich Peter nach nur 13 Zügen Remise an, welches er ohne zu zögern annahm. Vermutlich brauchte nicht nur ich einfach mal ‚ne Pause. Auch Favorit Aljoscha Feuerstack schien eine Pause nötig zu haben, denn in dieser Runde strauchelte er gegen Ullrich Krause (LSV). Das Feld rückte dadurch wieder dicht zusammen. Kai Rainecker (Preetz), mein Gegner in Runde 7, opferte mir im 9. Zug auf f7 rein, dafür bekam ich Springer und Läufer für Turm plus Bauer. Dennoch fand ich nicht die richtige Fortsetzung und musste mich nach 25 Zügen mit der Punkteteilung zufrieden geben. Da war locker mehr drin............ Das Los beschert mir in Runde 8 Thomas Werner (Segeberg). Thomas erlitt mit seiner Eröffnungswahl ziemlichen Schiffbruch, gab nach 15 Zügen die Qualle mit der Hoffnung, dass der Druck geringer würde. Da hatte er sich aber gehörig verrechnet, denn es gelang mir, die Stellung weiter zu verstärken. In 42 Zug wickelte ich ein einfach gewonnenes Bauernendspiel ab, um dieses dann im 51. Zug mit f5 einzügig ins Remise zu verdrömmeln (Feld g5 ist für die Zukunft gespeichert!). Thomas wurde für seinen Kampfgeist belohnt, obwohl er eigentlich schon früher aufgeben wollte, und ich brachte mich selber um die Gelegenheit, in der 9. Runde noch um den 3. Platz zu kämpfen. Freitag, der letzte Tag einer kräfteraubenden Woche, der Tag der Entscheidungen. Mein letztes Spiel - gegen Heiko Kischke (Schwarzenbek). Es wurde kurz und schmerzlos, nach 10 Zügen einigten wir uns auf Remise. Dies bedeutete für mich einen guten 7. Platz bei diesem Turnier. In der letzten Runde verliert Kai Reinecker gegen Manfred Kröhnke aus Glückstadt und erreicht einen 5. Platz. Andreas Hein vom Lübecker SV sicherte sich mit einem Remise gegen Peter Hertel den 3. Platz mit 5,5 Punkten. Ullrich Krause gewann eine mehr als anrüchige Stellung gegen Dennis Wilde (Schwarzenbek) und wird Vizelandesmeister. Aljoscha Feuerstack musste nun für den Titelgewinn seine Partie gegen Arno Nickel aus Flensburg gewinnen. brav löste er diese Aufgabe und wurde mit 6,5 Punkten Landesmeister 2010.
Das Möllner Vereinsturnier ist nach spannendem Verlauf beendet. Durch die bessere Feinwertung konnte sich Wolfgang Krüger Platz 1 sichern. Erfreulich war die Teilnahme durch Dirk Hammar (SV Eutin), der für so manche Überraschung sorgte.
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