Möllner SV - Schach


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Bezirkmannschaftsblitz 2013

Beim Bezirksmannschaftsblitzturnier in Bargteheide hat
die Möllner Mannschaft mit Wolfgang Krüger, Andreas Werner,
Martin Reinke, Mike und Sabrina Schlüter den dritten Platz erspielt.
Erster wurde die Mannschaft aus Bargteheide vor dem Lübecker SV 1.
(M.Schlüter)




Verbandsliga B 2012/2013:
(Berichte M.Schlüter)

Möllner SV 1 - SG Glückstadt 3,5 : 4,5

Elmshorn 2 - Möllner SV 1 4,0 : 4,0

Möllner SV - SV Holstein Quickborn 3,5 : 4,5
Die dritte Runde begann für die Möllner mit Aufstellungssorgen. Simon und Hans-Paul
sind im Urlaub, Martin hat einen Schiedsrichtereinsatz in der Oberliga.
Was also tun mit einem kleinen Kader? Es wurde beschloßen Martin einzusetzen,
da ein aufrücken der übrigen Spieler aufgrund der dann stärkeren Gegner wohl schlechter wäre.
Unseren Gästen, den SV Holstein Quickborn habe wir dann vor Beginn des Mannschaftskampfes
unsere Problematik geschildert. Martin hat seinen Zug mit einem remisangebot
ausgeführt, welches Jochen Henne angenommen hat. Für dieses Fairplay noch einmal
vielen Dank ! Sicherlich gab es in der Mannschaft noch einige Diskussionen. Vor allem,
da der Mannschaftskampf fast verloren ging. Der Reihe nach:
Brett 1:
Gunnar war, trotz Feier am Vortag wieder mirt dabei. Super!
Gegen Dieter Kakoschke kam die Rossolimo-Variante der Sizilianischen Verteitigung aufs
Brett. Im 20. Zug ging der schwarze Springer zur falsche Seite, wodurch es einem
weißer Springer gelang, sich auf g6 vorübergehend zu opfern. Dies Opfer war
so durchschlagend, daß die Partie ein paar Züge später für Quickborn gewonnen war.
Brett 2:
Bei Mike gegen Birger Bethke kam es zu einem Damenbauernspiel. Da Birger
sich recht passiv verhielt, ist Mike mit seinen Bauern auf dem Königsflügel losmaschiert.
Ein Gegenspiel im Zentrum oder am Damenflügel war nicht zu sehen.
Als es dann zum Abtausch etlicher Leichtfiguren und der Damen kam, kam es hier
in ausgeglichener Stellung zum remis.
Brett 3:
Jörg gegen Thomas Schönegg. Diesmal kam Altindisch bei Jörg aufs
Brett. Beide Seiten waren sehr auf Sicherheit bedacht. Die Stellung wurde entsprechend
zugeschoben und verschachtelt. Das remis war daher eine logische konsequenz.
Brett 4:
s.o.
Brett 5:
Sabrina gegen Andreas Jarchow. Auch hier kam ein Damenbauernspiel aufs Brett.
Beide Seiten agierten in der Partie sehr offensiv und zielstrebig. Im 28. Zug konnte Sabrina
eine Mattdrohung aufstellen, die Andreas nur Abtausch seiner Dame gegen einen Turm
verhindern konnte. Dies schob die Niederlage aber nur kurz auf. Zwei Züge später gab Sabrina
ihren zweiten Turm für den weißen Verteidigungsspringer. Da sie dann durch Damenschachgebote
die beiden Türme von Weiß gewonnen hätte, gab Andreas auf.
Brett 6:
Dragan gegen Andrej Martens. Wieder Sizilianisch. Diesmal der Maroczy-Aufbau.
Hier war die Stellung während der ganzen Zeit recht ausgeglichen. Im 16. Zug konnte schwarz
einen leichten Vorteil herausspielen. Dieser reichte aber zum Sieg nicht aus. Also remis.
Brett 7:
Manfred gegen Peter Pastorino. Eröffnungsmäßig kam Königsindisch aufs Brett.
Es wurde lange Zeit taktiert und versucht beim Gegner Schwächen zu erzeugen.
Als sich im Mannschaftskampf abzeichnete, daß Manfred gewinnen musste,
ging es hier auf einmal richtig los. Beim Stand von 4:3 für Quickborn war ein
Sieg bei ungleichfarbigen Läufern aber nicht mehr in Sicht. Da ein weiterspielen
nichts mehr gebracht hätte, kam es auch hier zum remis.
Brett 8:
Friedrich gegen Harald Mohr. Bei dieser Begegnung kam es zur Englischen Eröffnung.
Es sah auch hier lange Zeit nach einem remis aus. Beide Seiten waren dabei, die Stellung zuzuschieben.
Als es dem weißen gelang die A-Linie zu öffnen, kam konnte er einen leichten Vorteil
für sich verbuchen. Nach Abtausch der Damen und der Türme entstand ein Endspiel mit
2 Läufern und Springer gegen 2 Springer und Läfer, sowie div. Bauern. Im 34. Zug
ging dann der weiße König auf ein falsches Feld, wodurch Schwarz 3 Züge später durch ein Doppelschach
zwei Bauern und damit die Partie gewinnen konnte.

Am Ende wieder ein 4,5-Sieg für die Fairplayspieler aus Quickborn
und eine knappe Niederlage für Mölln.

SV Bad Oldesloe - Möllner SV 6,5 : 1,5

Möllner SV - Lübecker SV 4 3,5 : 4,5

Möllner SV - SV Bad Schwartau 2,0 : 6,0

TSV Travemünde - Möllner SV 5,5 : 2,5

Möllner SV - Itzehoer SV 5,5 : 2,5

SV Eutin 1 - Möllner SV 4,5 : 3,5

Möllner SV - TSV Ahrensburg 4,0 : 4,0

SF Segeberg - Möllner SV 6,5 : 1,5






Mannschaftspokal Elmshorn 2013
Auch in diesem Jahr nahm eine Mannschaft der Möllner SV am
Mannschaftspokal teil. War der Austragungsort im letzten Jahr in Brookdorf, ging
es dieses mal nach Elmshorn. Gemeldet hatten 17 Mannschaften, sodaß eine
Mannschaft ein Freilos erhielt. Die Möllner erwischten mit der SG Turm Kiel ein recht
schweres Los. Im Vorwege wurde deshalb auch mit einer sehr klaren Niederlage
gerechnet. Aber es sollte fast zu einer kleinen Sensation kommen.

BRETT 1:
Martin Reinke (DWZ/Elo:1794/1884) hatte Ferdinand Völzke (DWZ/Elo:2140/2193) als Gegner.
Im laufe der Partie kam Martin auf dem Damenflügel immer mehr in Bedrängnis
und hat entsprechendes Gegenspiel auf dem Königsflügel gesucht.
Hier hätte er im 29. Zug einen Läufer und wohl auch die Partie gewinnen können.
Beide hatten aber in ihren Varianten irrtümlichberechnet, daß der
schlagende Springer gefangen wurden wäre, was aber nicht funktioniert hätte.
Am Ende kam es zum Läufer gegen Springer-Endspiel mit zwei Minusbauern.

Brett 2:
Bei Wofgang Krüger (2102/2165) gegen Thomas Böhm (2103/2153) kam es zu einer gerade sehr
aktuell von Carlsson gespielten Variante, die beide kannten. Die Folge war ein remis.

Brett 3:
Hier konnte es Andreas Werner (1891/---) nicht verhindern, daß Juriy Krasyk (1948/---)
ihm einen Doppelisolani auf der F-Linie verpaßte. Durch zähes Spiel kam es hier zum Springerendspiel,
welches Andreas zum remis führen konnte.

Brett 4:
Mike Schlüter (1822/1877) gegen Michail Berenstein (1860/2100).
Mike hatte sich gegen Michail recht solide aufgebaut. Im 11. Zug brachte Weiß
eine Neuerung, die aber nicht unbedingt eine Verstärkung des weißen Spieles
war. Beide agierten recht vorsichtig. Da Schwarz das Spiel geschlossen hielt,
kam das gegnerische Läuferpaar nicht so recht zur Geltung. Im Laufe des
vorsichtigen lavierens ging Mike dann mit seinen Bauern am Damenflügel vor.
Beide Seiten verzichteten aber darauf, etwas zu riskieren. So kam es in wohl etwas
besserer Stellung für Mike zum remis.

Am Ende ein erwarteter, aber knapper Sieg für die Kieler.
Noch viel Erfolg !
(M.Schlüter)

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