Möllner SV - Schach


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Berichte

Turniere > Frauen-LEM 2013

Zu Anfang ein Bericht unserer Frauenreferenten Britta Leib:

Offene LEM der Frauen 2013 vom 14.-16.06.2013 in Mölln

Bereits zum dritten Mal nach 2008 und 2012 war die Schachsparte der Möllner Sportvereinigung von 1862 e.V. Ausrichter für die Frauen-LEM. Diese wurde wieder gemeinsam von Schleswig-Holstein und Hamburg als Offene Landesmeisterschaft ausgetragen. Es gingen 18 Spielerinnen an den Start (6 aus Schleswig-Holstein, 7 aus Hamburg, 4 aus Sachsen und 1 aus dem Saarland). Dieses Turnier hatte sogar etwas internationales Flair, so waren doch Spielerinnen mit bolivianischen und afghanischen Wurzeln dabei. Und wer wusste schon, dass die FIDE-Kennung SUR = Suriname bedeutet?

Die Terminwahl Mitte Juni erwies sich im Nachhinein als etwas unglücklich, da der SVSH an seinem bis dato offensichtlich noch nicht veröffentlichten Termin für die Landeseinzelmeisterschaft am 14.06.2013 im Schnellschach festhielt, was zur Folge hat, dass die Frauen an einem anderen Termin ihre Landesmeisterin im Schnellschach ermitteln müssen.

Der Ausrichter um den Spartenleiter Mike Schlüter präsentierte wieder ein hervorragendes Turnier. Die angenehme Turnieratmosphäre im schönen Spiegelsaal (Gymnastikraum) der Turnerinnen, das Buffet mit belegten Brötchen, selbst gebackenem Kuchen und Getränken zum Nulltarif waren für einige Spielerinnen völlig neu und wurde dankbar angenommen. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass Sabine Herrmann unbedenklich ihre brave Hündin mitbringen konnte und dass Wolfgang Krüger zur Freude aller jeder Spielerin die Analyse anbot, was auch reichlich in Anspruch genommen wurde. Beim abendlichen gemeinsamen Zusammensein am Samstag in der Pizzeria Pinocchio dankte der Hamburger Frauenreferent, Christian Zickelbein, dem Ausrichter für die vorzüglichen Bedingungen.

Mit teilweise 3 Schiedsrichtern (Wolfgang Krüger, Martin Reinke und Rüdiger Schäfer) hatten wir auch genüg Kompetenz für etwaige Streitfälle vor Ort. Aber auch bei diesem Frauenturnier gab es, wie eigentlich immer, nichts zu schlichten.

In den ersten 3 Runden gab es keine spektakulären Ergebnisse; meistens setzte sich die favorisierte Spielerin durch.
In der 4. Runde kam es zum Schleswig-Holsteinischen Spitzenduell zwischen Anke und mir. Ich schaffte es einmal mehr, bereits nach 15 Zügen die Partie zu vermasseln. An Brett 1 spielte Jade eine positionell starke Partie im Wolga-Gambit gegen Katrin D. und knackte letzten Endes den schwarzen Königsflügel. Lisa spielte gegen Ina eine Superpartie. Nach dem Qualitätsgewinn verlor sie den Faden und Ina stand mit 3 Mehrbauern am Damenflügel auf Gewinn, verlor dann aber auf Zeit.
In der 5. Runde gewann Jade das Spitzenspiel gegen Anke. Nachdem sie sich eine Gewinnstellung erarbeitet hatte, stellte sie einzügig einen Springer ein, den Anke einfach nur nehmen musste, allerdings mit der richtigen Figur. Der Zug war offenbar so skurill, dass Anke ihre Chance nicht wahrnahm; stattdessen verlor sie die Qualität und später die Partie. Katrin erkämpfte sich mit ihrem gewohnten Kampfgeist und Spielwitz ebenso den Sieg und sicherte sich dadurch Platz 2 in der Gesamtwertung. Am 3. Brett kam ich mit etwas Glück in Vorteil, nachdem sich Caroline veropfert hatte. In der letzten Partie des Turniers wurde lange und hart gekämpft. Nachdem Angelika schon auf der Siegerstraße war, sah sie nicht den doch recht einfachen Gewinnweg und verlor anschließend das Endspiel.

Zur Siegerehrung gab es wieder wunderschöne Glaspokale für die jeweils 3 Besten aus Schleswig-Holstein und Hamburg mit eingraviertem Wappen des jeweiligen Bundeslandes. Ebenso spendierte der Bezirk Ost einen prall gefüllten Präsentkorb für die beste Spielerin des Bezirks, den die Turnierleitung spontan in einen Preis für die älteste Teilnehmerin umwandelte. Es hat nicht nur mich enorm beeindruckt, wie Frau Wiebke in ihrem betagten Alter noch so gut bei der Sache ist.

Beste DWZ U 1700: Simone Frübing
Beste DWZ U 1300: Lisa Zimmermann




Hier einige Notizen vom Ausrichter (M.Schlüter):

Aus Schleswig-Holstein (6), Hamburg(7), Sachsen (4) und dem Saarland (1) fanden in diesem Jahr 18 Spielerinnen
den Weg zur Frauen-Landeseinzelmeisterschaft in die Eulenspiegelstadt Mölln.
Trotz Hochwasser in einigen Regionen der Republik und teilweise Km-Langen Stau's auf deutschen Autobahnen
(besonders wieder rund um Hamburg), begann das Turnier mit leichter Verzögerung kurz nach 19.00 Uhr.
Vorher gab es aber wieder eine kleine Stärkung in Form von belegten Brötchen und div. Getränken.
Als kleine Überraschung lag für jede Teilnehmerin ein Schlüsselanhänger (mit Till) auf dem Tisch.
Unsere Schiedsrichter Wolfgang Krüger, Martin Reinke und Rüdiger Schäfer wurden natürlich ebenfalls bedacht.
Die erste Runde brauchte keine großen Sensationen. Allerdings mußte die ein oder andere Favoritin doch recht heftig
kämpfen. Es gab kein einziges remis in dieser Runde. Die letzte Partie ging erst kurz vor 23.00 Uhr zu Ende.
Schauen wir, was die zweite Runde bringt...

Runde 4 in Mölln:
Heute gibt es einige interessante Paarungen.
Brett 1
Die FM Jade Schmidt (HSK, 2,5 Pkt.) spielt
gegen die FM Katrin Dämering (SC Leipzig-Lindenau, 3 Pkt.).
Brett 2
Gibt es hier schon die Vorentscheidung dür Schleswig-Holstein?
Anke Freter (SK Norderstedt, 2 Pkt.) muss gegen
Britta Leib (Argon NMS, 2,5 Pkt.) gewinnen, so sie
denn noch erste werden möchte.
Brett 3
Das Saarland, Vertreten durch Helene Weinmann (SV Schwalbach,
2 Pkt.) spielt gegen FM Victoria Naipal (HSK, 2 Pkt.)
Brett 4
Hier treffen mit Natalia Reinkens (FC St. Pauli, 2 Pkt.) und
Caroline Franke (SV Grimma, 2 Pkt.) zwei Angriffsspielerinnen aufeinander.
Brett 5
Hier scheint es nach dem Papier eine klare Sache für
Simone Frübing (TuS Coswig, 1,5 Pkt.) gegen
Katrin Biehl (SV Holstein Quickborn, 1 Pkt.) zu sein. Allerdings
fand Simone bisher nicht so richtig ins Turnier.
Brett 6
Mit Lisa Zimmermann (Bille SC, 1 Pkt.) haben wir wieder
eine junge Angriffsspielerin. Man darf gespannt sein, wie siesich
gegen die Erfahrene Ina Gottschall (USV TU Dresden, 1,5 Pkt.)schlägt.
Brett 7
Der Volksdorfer Sk mit Victoria von Melville (1 Pkt.) gegen die
Schachfreunde HH mit Sabine Herrmann (1 Pkt.).
Wer gewinnt das Hamburger Duell?
Brett 8
Hier kommt es zwischen Angelika Storjohann (SV Holstein
Quickborn, 1 Pkt.) und Michaela Suhr (Schleswiger SV, 0,5 Pkt.)
zum Vergleich von Bezirk West und Nord.
Brett 9
Unsere Teilnehmerin mit der meisten Lebenserfahrung,
Elfriede Wiebke (Segeberger SF, 0,5 Pkt.) spielt gegen
Mahbuba Helmand (HSK, 0 Pkt.).

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