Möllner SV - Schach


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Offene LEM der Frauen 2015 vom 19.-21.06.2015 in Molln
Dieses Jahr war alles anders. Fast alles. Denn zum bereits 5. Mal und zum 4. Mal in Folge richtete die Schachsparte der Mollner Sportvereinigung von 1862 e.V. die Offene Frauen-LEM aus, naturlich wieder zusammen mit den Schachfreundinnen aus Hamburg.
Der Termin war anders, namlich sehr spat zum Ende der Saison. Vielleicht war das einer der Grunde, warum uns dieses Jahr die Schachspielerinnen die Bude einrannten. 36 Teilnehmerinnen bei einer Frauen-Landesmeisterschaft durften selbst bundesweit bisher einmalig sein. Da toppten wir selbst die 28 Teilnehmerinnen in Sachsen im letzten Jahr bei der ¡§geschlossenen¡§ Frauen-LEM von Sachsen. Sicher ist aber auch, dass sich dieses tolle Turnier mit seiner sehr angenehmen Atmosphare langst uber die Grenzen von Schleswig-Holstein und Hamburg hinaus einen Namen gemacht hat. Daran durften Mike Schluter und sein engagiertes Team eine grose Aktie haben. Selbst am Vorabend rief mich noch eine Spielerin aus Trier (!) an, die noch uberlegte mitzuspielen.
Und hier ein bisschen Statistik:
20 Spielerinnen kamen aus unserem Bundesland, davon allein 13 aus dem Bezirk Ost. Das allein ist schon Spitze und ubersteigt alles, seitdem ich seit 1998 akribisch alle Teilnehmerinnen bei unseren Frauenmeisterschaften mitgeschrieben habe. 8 Spielerinnen waren aus Hamburg und 4 aus Berlin. Weitere 3 kamen aus Sachsen, wobei sich Anne Puhrer aus Coswig bei Dresden fur ihren 2. Verein ¡§Schach bei Madler¡§, einen Verein aus Schleswig-Holstein, angemeldet hatte. Und schlieslich war auch wieder unsere treue Helene Weinmann aus dem Saarland dabei. Die Altersdifferenz war mit den beiden 8jahrigen Franziska Falke (Elmshorn) und Sonia Kriuckova (Berlin) sowie der fast 90 jahrigen Elfriede Wiebke (Segeberger SF) so gros wie noch nie. Auch die Teilnahme von 18(!) jugendlichen Spielerinnen (davon 10 noch U12) war fantastisch.
Der Hektik des 1. Tages (erst arbeiten, dann anreisen und spielen) musste ich dann doch Tribut zollen. Als Wolfgang Kruger spat abends nach der 1. Runde die Preise und Pokale an einem sicheren Ort verstauen wollte, musste ich feststellen, dass der Karton mit den Pokalen nicht in meinem Auto war, obwohl ich ihn am Freitag doch schon einmal in der Hand hatte. Also fuhr ich notgedrungen am Samstag in der Mittagspause nach Hause (anstatt mich lieber 2 Stunden auszuruhen), aber auch dort waren sie nicht, grrrh. Ich hatte sie tatsachlich vor der 1. Runde mit ins Spiellokal genommen und unter dem Schiedsrichtertisch abgestellt. Dieser Fauxpas in Form einer Gedachtnislucke nach 4 Stunden Spielzeit sollte dann aber mein einziger fur dieses Turnier sein.
Die Ausrichter um Mike Schluter (Hauptorganisator), Wolfgang Kruger (Schiedsrichter), Martin Reinke und David Morawe (Technik und Background) sowie vielen weiteren fleisigen Helfern hatten wieder gute Vorarbeit geleistet. Zu allen vertretenen Bundeslandern hingen die Flaggen im geraumigen Turniersaal an den Wanden und Fenstern. Auf allen Namensschildern war ebenfalls die Flagge des Bundeslandes gedruckt. Trotz der 18 Bretter hatten alle reichlich Platz und auch die vielen Zuschauer, nicht nur mannliche, die bei allen Runden anwesend waren, konnten bequem an jedem Brett stehen, ohne den Spielerinnen zu nah zu kommen. Als Begrusung bekam jede Spielerin ein Mollner Schokoladen-Prasent (hmmh, lecker). Die Spielerinnen wurden mit belegten Brotchen, Kuchen und Getranken versorgt, und das alles kostenfrei.
1. Runde:
Erwartungsgemas setzten sich die Favoritinnen fast alle durch. Aber die (ganz) jungen Spielerinnen hielten ordentlich mit. Alva Glinzner (LSV) zeigte an Brett 1, was sie schon so drauf hat, und Jade Schmidt (Hamburger SK) musste lange (letzte Partie!) bis zum Sieg kampfen. Aber auch Ornella Falke (Elmshorner SC) und Franka Muller-Glewe (Hamburger SK) spielten sehr gut und trotzten ihren Gegnerinnen ein Remis ab.
2. Runde:
Wahrend es an den ersten 4 Brettern zu den erwarteten Ergebnissen kam (Anke Freter (SK Norderstedt) spielte eine positionell starke Partie, fur die sie einen Sonderpreis von Wolfgang Kruger erhielt), sorgte die Jugend wieder fur Aufsehen. Die 13jahrige Henrike Vos nimmt der erfahrenen Simone Frubing (TuS Coswig) ein Remis ab und auch Nanke Caliebe (TuRa Harksheide), die sich kurz zuvor bei der DJEM warm gespielt hatte, hielt ebenso gut gegen Sabine Fett (LSV) mit.
Helene hatte wieder einen Karton von ihrem wunderbaren selbstgemachten Honig aus der eigenen Imkerei dabei. Der ging weg wie warme Semmeln und vor der 3. Runde musste ich Mike betteln, dass er mir sein Glas uberlasst.
3. Runde:
An Brett 1 kam es zum Duell zwischen Jade Schmidt und mir. Jade hatte sich top vorbereitet, ich hatte 2 Stunden Sinnlos-Autofahrt in den Knochen ļ. Das schlug sich u.a. darin nieder, dass ich zwischenzeitlich 45(!) Minuten weniger Zeit hatte. Auch positionell hatte sie mich schon an die Wand gespielt. Dann verlor sie plotzlich den Faden und ich konterte und hatte plotzlich einen Bauern mehr. Jades Qualitatsopfer reichte nicht mehr zum Remis. An Brett 2 konnte sich Inken Kohler (TuRa Harksheide) gut gegen Katrin Damering (Markkleeberg)
aufstellen und hatte zeitweilig sogar einen Bauern mehr. Nach trickreichem Figurenspiel konnte Katrin allerdings eine Figur und damit die Partie gewinnen. In der langsten Partie der Runde trennten sich Ulla Hielscher (SK Doppelbauer Kiel) und Anke Freter nach hartem Kampf Remis. Nanke knopft auch Simone Frubing ein Remis ab. Alva findet im Endspiel mit Turm und ungleichfarbigen Laufern ein schones 3zugiges Matt.
Am Samstagabend ist immer gemeinsames Abendessen beim Italiener ¡§Pinoccio¡§ angesagt. In diesem Jahr hatte Wolfgang im Vorfeld ein Buffet bestellt, und da gab es richtig viele leckere Sachen! Und so wurde beim abendlichen Austausch sogar noch Schach gespielt!
4. Runde:
Im Duell Britta gegen Katrin tat man sich nicht weh. Nach 14 Zugen stand ich schon positionell sehr aussichtsreich, kenne aber Katrins Starken im Figurenspiel und meine Schwachen in der Zeitnotphase. Also lieber den Spatz in der Hand¡K
Ulla stellt Henrike mit einem vermeintlichen Bauerngewinn eine kleine Falle, die aber mit einer Minusfigur fur Henrike endet. Inken tut sich anfangs recht schwer gegen die kleine Sonia, spielt aber letzten Endes im Turmendspiel ihre Erfahrung aus. Und auch Ornella fuhrt ihrem Punktekonto einen weiteren halben Punkt gegen Helma Coriand (Blankenese) zu.
Die Partie Anke gegen Anne bringt unseren leicht geanderten Zeitplan fur die 5. Runde total ins Wanken. Der geplante Beginn um 14 Uhr wird auf 14:30 verschoben. Da die Partie aber erst um 14:20 endet, beginnen wir die letzte Runde letztlich um 14:45.
Fototermin vor der letzten Runde. Es werden Fotos ohne Ende gemacht, weil immer irgendeine Spielerin fehlt ļ, aber irgendwann ist dann das Foto mit allen Spielerinnen und Organisatoren im Kasten.
5. Runde:
Vor der Abschlussrunde hatten 4 Spielerinnen 3,5 Punkte. Bei Anke, Ulla und mir ging es dabei immerhin um den Titel von Schleswig-Holstein. Aber auch Inken lag mit 3 Punkten auf der Lauer, allerdings hatte sie mit Jade als Gegnerin das schwierigste Los. An Brett 1 konnte Katrin gegen Anke nach dem Damentausch ihre Bauern gegen die Leichtfiguren von Anke in Bewegung setzen und irgendwann hing da eine Figur. Ich hatte nach einem kleinen Wackler in der Eroffnung gutes Spiel am Damenflugel. Ulla konnte nicht rochieren, aber sie hielt ihren Laden dicht, und die Partie endete Remis. Inken hatte sich gegen Jade eine gute Stellung erarbeitet. Nach 25 Zugen waren beide Damen bedroht, Jade hatte extrem wenig Zeit. Da verwies der Schiedsrichter alle Zuschauer des Saales, damit diese extrem spannende Partie nicht gestort wurde. Nach der Abwicklung mit dem Tausch von vielen Figuren war ein Endspiel mit ungleichfarbigen Laufern auf dem Brett. Inken hatte zwar noch einen Bauern mehr, aber der hatte wohl nicht zum Sieg gereicht.
Damit waren die Platze an der Spitze des Feldes entschieden. Katrin hatte als Einzige 4,5 Punkte und wurde somit Turniersiegerin. Ulla und ich hatten 4 Punkte, wobei ich bei der Buchholzwertung das bessere Ende hatte. Dritte Schleswig-Holsteinerin wurde Anke. Dann folgten 7 Spielerinnen mit 3,5 Punkten. Jade sicherte sich mit dem Remis in der letzten Runde den Titel der Hamburger Meisterin. Zweite Hamburgerin wurde Lisa Zimmermann, Dritte Dagmar Knobel. Es folgte das Rechnen und Geldwechseln wegen der Preisteilung nach Hort.
Zur Siegerehrung waren dann auch fast alle Spielerinnen anwesend. Nur die Berliner mussten zum Zug, damit sie noch vor Mitternacht daheim sind. Es gab viele wertvolle Sachpreise von Chessbase und der Schachzeitung, so dass alle Spielerinnen mit einem Preis nach Hause fahren konnten. An dieser Stelle sei den Sponsoren herzlich fur ihre tolle Unterstutzung gedankt.
Den Sonderpreis fur die beste Spielerin des Bezirks Ost (ein prall gefullter Prasentkorb) gewann Sabine Fett. Da Sabine mit dem Fahrrad angereist war, gab sie den Preis gern an Elfriede Wiebke weiter, die ihr Gluck kaum fassen konnte.
Ich denke, ich kann im Namen aller Teilnehmerinnen ein Riesen-Dankeschon an Mike Schluter und sein Team weitergeben. Es passte einfach alles bei diesem Turnier. Wolfgang war neben seinem Einsatz als Schiedsrichter wieder bereit, viele Partien mit den Spielerinnen zu analysieren. Auch dafur herzlichen Dank!
Alle Ergebnisse findet man hier:
http://ergebnisdienst.schachverband-sh.de/index.php/aktuelles/termine2014?view=turnier_rangliste&turnier=44
Beste DWZ U1399 Lisa Zimmermann
Beste DWZ U1199: Freja Svane
Beste U18: Inken Kohler
Beste U12: Alva Glinzner
Und das Beste zum Schluss: auch 2016 wird die Frauen-LEM wieder in Molln stattfinden. Wir freuen uns schon jetzt darauf!
Eberhard Schabel (TuRa Harksheide) hat auch viele Fotos gemacht https://cloud.web.de/ngcloud/external?shareId=Y3Rzs_6kQfyciA1Ez-QIEA87803#/OFLEM2015 und ein schones Video zusammengestellt, das man hier findet: https://www.youtube.com/watch?v=l-09nN9U5Ac&feature=youtu.be und n
Auf der Seite des Mollner SV findet man auch Berichte, Fotos und Partien.
(Bericht von Britta Leib - Frauenbeauftragte SH)


Offene Frauen LEM von SH und HH mit Teilnehmerrekord

Am vergangenen Wochenende fand zum wiederholten Male in Mölln die Offene Frauen Landesmeisterschaft von Schleswig-Holstein und Hamburg statt. Auch Spielerinnen aus Sachsen, Berlin und dem Saarland waren am Start. In diesem Jahr gab es eine Rekodbeteiligung von 36! Spielerinnen. Die Ausrichter aus Mölln taten alles, damit die Teilnehmerinnen sich wohl fühlten.
So gab es für jede Teilnehmerin ein süsses Mölln Souvenir, es gab kostenlose Getränke, Brötchen und Kuchen.
Von den 36 Teilnehmerinnen waren 17 unter 18 Jahre alt, die älteste Spielerin war 89 Jahre. Das größte Kontingent stellte Tura Harksheide für die 7 Spielerinnen auf Punktejagd gehen.
Der Spielsaal bot eine angenehme Athmosphäre und alle Spielerinnen fühlten sich gut aufgehoben.
Die Partien waren hart umgekämpft, es gab aber keine Streitfälle.
Nach vier Runden gab es vier Spielerinnen, die 3,5 Punkte hatten und in der letzten Runde den Turniersieg und den Kampf um den Landesmeistertitel austrugen. An Brett 1 setzte sich Katrin Dämering (Sachsen) gegen Anke Freter (Schleswig-Holstein) durch. Am 2. Brett ging es somit um den Landesmeistertitel von Schleswig-Holstein zwischen der Frauenreferentin aus SH Britta Leib und Ulla Hielscher. Diese Partie endete nach hartem Kampf Remis und so wurde Britta Leib aufgrund der besseren Buchholz Landesmeisterin von Schleswig-Holstein und zweite des Turniers. Dritte wurde Ulla Hielscher, vor Anke Freter und Jade Schmidt, die sich den Landesmeistertitel von Hamburg sicherte.
Beste U18 Spielerin wurde Inken Köhler.
Das Turnier war sehr gut organisiert, auch zwischen den Runden gab es z.B. die Möglicheit seine Partien mit dem starken Spieler und Schiedsrichter Wolfgang Krüger zu analysieren. Am Samstagabend waren die meisten Spielerinnen auch noch beim Italiener und konnten ein leckeres Buffet genießen.
Wir haben uns jedenfalls alle sehr wohl gefühlt, und die meisten kommen sicherlich im nächsten Jahr wieder, wenn Mölln das Turnier dann bereits zum 6. Mal ausrichten wird.
Der Ausrichter hat zusätzlich noch zu jeder Runde einen Bericht geschrieben.
27.06.2015 07:11 // Veröffentlicht von Ursula Hielscher // Archiv: Frauen // ID 19922
(Bericht von Ulla Hielscher auf der Seite "Deutscher Schchbund)


Bericht und Video von Eberhardt Schabel (TuRa Harksheide)

21.06.2015 Offene Frauen- LEM in Mölln
Bei der diesjährigen Landesmeisterschaft der Frauen waren auch 7 Mädchen mit dabei, die für TuRa auf Punktejagd gehen. Insgesamt fanden sich 36 Spielerinnen aus HH, Sachsen, Berlin, Hessen und SH ein um die Turniersiegerin zu suchen und zudem die Landesmeisterinnen der Bundesländer HH und SH auszuspielen. 2012 war Mölln das erste Mal Austragungsort
(Anmerkung: Die erste Ausrichtung fand bereits 2008 in Mölln statt; seit 2012 dann jährlich.M.Schlüter/MSV) und das die Verantwortlichen der Möllner SV vieles Richtig gemacht haben zeigt auch, dass sie in den Folgejahren ebenfalls als Ausrichter benannt wurden und es auch 2016 wieder in Mölln das Turnier geben wird. Abgesehen von der Teilnahme unserer damals neu zu TuRa gekommenen Spielerin Anna-Blume, war es 2015 unser erstes "geballtes" Auftreten bei einer FLEM. Die Jahre zuvor lagen die4 Termine für unsere Planungen sehr ungünstig bzw wurden durch andere Vorhaben überdeckt. Der Umstand, dass diesmal der Termin sehr Frühzeitig bekannt war veranlasste mich die Teilnahme als eine Art Trainingslager zu organisieren. Ziel war es somit auch, dass sich die Mädchen neben dem Schachspiel kennen lernen und etwas zusammen unternehmen. Unterkunft fanden wir in der DJH Mölln, wo auch schon 2012 der 1. NordCup für Mädchenschach statt fand.
Runde Eins wurde um 19 Uhr frei gegeben und in dem sehr großen, geräumigen und auch ruhig gelegenen Spielsaal des Vereinshauses des MSV gab es die ersten spannenden Kämpfe auf den Brettern der 64 Feldern. So leistete Alva G. der Favoritin Jade S. lange Zeit Widerstand, bevor sich dann doch die erfahrene Spielerin durchsetzen konnte. Für TuRa lief alles wie erwartet und mit 4,5 aus 7 wurde eine gute Runde gespielt. Die nachfolgenden Runden liefen dann jedoch nicht mehr ganz so erfolgreich. Positiv konnten sich Inken, Henrike und Nanke in Szene setzen. Bei unseren anderen 4 Mädchen gab es mehr Schatten als Licht, wobei gute Partiesituation zumeist Einzügig weg gestellt wurden bzw bessere Fortsetzungen nicht gefunden wurden. Was für die Mädchen ein verständliches Ärgernis war, war für mich als Trainer ein "Fest", hatte ich doch die Möglichkeit den "Finger in die Wunden" zu legen und bei der Analyse auf vorhandene Schwächen hinzuweisen.
Bei der Siegerehrung konnten sich dann auch Inken über Platz 1 bei der U 18- Wertung, Nanke über Platz 2 in der U 18 und Henrike über Platz 1 in der U 14 Wertung freuen.
Turniersiegerin wurde WFM Katrin Dämering, vor der neuen SH- Meisterin Britta Leib. Neue HH- Meisterin wurde WFM Jade Schmidt.
Tabelle nach 5 Runden
Für uns war es ein schönes und lehrreiches Trainingslager, die Mädchen hatten viel Spaß und die Meisterschaft war in Allem mehr als gelungen. Ob wir es 2016 wiederholen können, wird der Terminplan zeigen. Wollen würden wir schon...

22.06.2015 Noch eine kleine Nachbetrachtung zur OFLEM
Mit 36 Spielerinnen wurde 2015 eine Rekordteilnahme erreicht, die aus meiner Sicht auch viel damit zutun hat, dass am Turnier eine große Anzahl von jungen Damen (17 !! bis U 18) mit gespielt hat. In meiner Zeit als Referent für Mädchenschach der SJSH, hatte ich unter Anderem auch die Idee, Frauenschach und Mädchenschach zusammen zu führen bei gemeinsammen Turnieren und Aktionen. Die Anfänge 2009 und eine Fortsetzung 2012, waren sehr stockend und die organisierten Treffen konnten vorallem von den Frauen nicht wahrgenommen werden. Eventuell belebt die vergangene LEM diese Idee und es gibt bald wieder ein WE mit Mädchen/Frauenschach in SH.

Hier geht es zum Video von Eberhardt Schabel: https://youtu.be/l-09nN9U5Ac





Berichte zur Offenen Frauen-Landesmeisterschaft HH / SH
(Rundenberichte D.Morawe - SABT Möllner SV)

21.06.2015 - Runde 5
FLEM Runde 5
Nach der fast "100 Züge Partie" von Anke Freter und Anne Pührer, entschlossen wir uns dazu die fünfte und letzte Runde um 14:45 zu beginnen. Vorher machten wir noch ein gemeinsames Foto, wobei sich immer wieder herausstellte, dass jemand fehlte. Nachdem wir irgendwann das Gefühl hatten, dass alle auf dem Foto waren, ging es wieder in den Spielsaal. Schnell die Preise aufgebaut und dann konnte es losgehen. Keiner der Preise war entschieden und dementsprechend wurde an allen Brettern hart gekämft. Während der Turniersaal voll mit konzentrierten Spielerinnen war, schien es als wäre das Orga-Büro wie leer gefegt. Das lag auch daran, dass Mike sich kurz nach Hause fuhr und hinlegte und Martin und mir der Hunger überkam. Keine 10 Minuten später waren wir wieder am PC und durften die ersten Partien der letzten Runde entgegen nehmen.

Brett 1: WFM Katrin Dämering - Anke Freter
Es heißt immer, wenn Weiß nach 40 Zügen im Sizilianer noch nicht gewonnen hatte, holt schwarz mindestens einen halben Punkt. Diese Partie war nach 34 Zügen beendet und endete mit einem Weisssieg. In einem geschlossen Sizilianer konnte sich Katrin eher untypisch am Damenflügel einen optischen Vorteil erarbeiten und diesen auch in einen materiellen Vorteil umwandeln und schließlich gewinnen.
Brett 2: Ursula Hielscher - Britta Leib
In dieser Partie wurde sich nach ungefähr 30 Zügen auf Remis geeinigt. Es sah erst so aus, als wolle Britta hier über eine halboffene C-Linie agieren, aber nachdem Ulla alle Angriffe abwehrt hatte, einigte man sich auf Remis.
Damit stand fest: WFM Katrin Dämering gewinnt die Offene Frauen-LEM von Hamburg und Schleswig-Holstein!
Brett 3: Inken Köhler - WFM Jade Schmidt
Diese Partie hätte den gesamten Turnierverlauf auf den Kopf stellen können. Inken, vor der Runde mit drei Punkten, hätte zu Britta und Ulla aufschließen können und somit den Titel in Schleswig-Holstein spannend machen können. Auf der anderen Seite hätte sich bei einer Niederlage Jades, Lisa Zimmermann mit 3,5 Punkten den HH-Titel sichern können. Und es sah zwischenzeitlich auch so aus. Inken hätte mit einer Kombination Turm und zwei Figuren gegen Dame spielen können. Doch sie übersah dies (oder traute sich nicht) und so war es am Ende Jade, die durchaus noch auf Sieg spielen konnte. Doch Inken konnte alle Drohungen abwehren und so einigte man sich auf Remis.
Somit stand die Endtabelle:
1. WFM Katrin Dämering 4,5 Punkten
Dieses Ergebnis stand fest, bei allen anderen Platzierungen brauchten wir die Buchholz.
2. Britta Leib 4,0 Punkten
3. Ursula Hiescher 4,0 Punkten
Der Schleswig-Holstein Titel ging an Britta, die damit Schleswig-Holstein der OFEM vertreten darf.
Danach kamen sageundschreibe 7(!) Spielerinnen mit 3,5 Punkten.
Auch hier musste die Buchholz und auch die Sonneborn-Berger Wertung herhalten. Daraus ergab sich folgendes Tabellenbild.
4. Anke Freter
5. WFM Jade Schmidt
6. Christine Gebhardt
7. Simone Frübing
8. Inken Köhler
9. Sabine Fett
10. Lisa Zimmermann
Beste Hamburgerin wurde WFM Jade Schmidt, die sich erneut mit diesem Titel schmücken darf.
Soweit die Platzierungen, aber wie handhaben wir die Preise. Die Ratings wurden ausgedruckt. "Die bekommt übers Rating ein Preis" war ein Satz, den man im Orga-Büro häufiger hörte. Am Ende stand alles. Bei den Geldpreisen folgte das Hortsystem, welches die Turnierleitung zu einigen Kopfrechenaufgaben zwang. Am Ende stand alles.
Die Ratingpreise:
Der Preis für die beste Spielerin unter 18 ging an Inken Köhler mit 3,5 Punkten.
Der Preis für die beste Spielerin unter 12 ging an Alva Glinzner mit 3,0 Punkten.
Der Preis für die beste Spielerin mit einer DWZ unter 1400 ging an Lisa Zimmermann mit 3,5 Punkten.
Der Preis für die beste Spielerin mit einer DWZ unter 1200 ging an Freja Svane mit 2,0 Punkten.
Da keine Doppelpreise vergeben wurden, konnte sich Sabine Fett den Präsentkorb für die beste Spielerin des Bezirk Ost sichern.
Doch keine der Spielerin ging leer aus. ChessBase hatte viele Preise gestiftet und so konnte jeder etwas mit nach Hause nehmen.
Doch eine Sache fehlte noch: Der Wolfgang-Krüger-Preis
Er wird von Wolfgang Krüger höchstpersönlich vergeben und dieses Jahr ging die Flasche Wein für die beste Partie an Anke Freter, die durch ihre Partie in der zweiten Runde gegen Lisa Zimmermann für Aufsehen sorgte und so den Preis einheimsen konnte.
Das Ende der Siegerehrung war damit gekommen. Man einigte sich schon auf den Standort für die Offene Frauen LEM von Hamburg und Schleswig-Holstein 2016. Wen wundert's: Es wird Mölln sein. Also liebe Frauen und Mädchen, Juni 2016 freihalten. Ein Wochenende ruft das Lauenburgische.
Die abschließenden Ranglisten sind entweder auf unserer Website oder der des Landesverbandes zu finden. Bilder folgen noch in einer Bildergalerie.
Zuletzt ein Gruß von mir. Es hat sehr viel Spaß gemacht in einem sehr starken und auch sehr engagierten Team zu arbeiten.
21.06.2015 - Runde 4
FLEM Runde 4
Die vierte und vorletzte Runde begann früh um 9 Uhr. Nachdem der Berichtschreiber seine Tasche beim Schiedsrichter im Auto vergessen hatte, waren seine Gedanken woanders, als Britta Leib, heute die letzte Runde freigab. Die fünfte und letzte Runde wurde auf 14.00 Uhr vorverlegt, damit die Teilnehmerinnen und ihre Betreuer früher nach Hause können. Die Zuschauer konnten einige richtungsweisende Partien erwarten. Auch, wichtig die Ratingpreise, auf die ich am Ende des Berichtes eingehen werde.
Nun zu den einzelnen Partien:
Brett 1: Britta Leib - WFM Katrin Dämering
Nachdem Britta gestern in der Nachmittagsrunde Weiß hatte, konnte sie heute mit den selben Steinen agieren. Grund dafür war, dass die an zwei gesetzte Katrin die Farbe wechseln musste und somit Schwarz hatte. Doch die Farbverteilung spielte bei diesem Duell keine wirkliche Rolle. Die beiden Akteurinnen taten sich nicht weh und so kam es nach 15 Zügen zum Friedensschluss.
Brett 2: Anke Freter - Anne Pührer
Das erste Verfolger Duell dauerte lange, sehr lange. Wir wollten um 14.00 Uhr mit der 5.Runde anfangen. Daraus wurde nichts. Also verschieben wir die Runde um 30 Minuten auf 14:30. Wieder nichts! Die Partie endete erst um 14:20. Danach gab es erst einmal eine kleine Pause.
Brett 3: Henrike Voß - Ursula Hielscher
Das zweite Verfolgerduell war eine sehr schöne Aufgabe im Bereich "Wie gewinne ich ein Endspiel mit einer Mehrfigur und einem Bauern weniger?" Diese Aufgabe meisterte Ulla durch austemporieren und konnte so den vollen Punkt, gegen die für Hamburg spielende Henrike, einfahren.
Auch auf den anderen Brettern wurde zum Teil hart gekämpft. Unter anderem auf diesem Brett:
Brett 6: Inken Köhler - Sonia Kriuckova
Inken, die gestern gegen WFM Katrin Dämering besser stand und danach die Partie verlor, schien sich anfangs von diesem Schock nicht erholt zu haben. Gegen die 8-jährige Sonia, stand sie schlechter. Sie kam aber durch die größere Erfahrung im Endspiel erst zu Ausgleich und dann auch noch zum vollen Punkt.
Jetzt läuft die letzte Runde.
Nicht nur um die Plätze 1, 2 und 3 wird gekämpft, sondern auch um die Ratingpreise für einige Kategorien. Alle Siegerinnen gibt es im Abschlussbericht.

20.06.2015 - Runde 3
FLEM Runde 3
Die dritte Runde der FLEM begann um Punkt 15.00 Uhr in Mölln. Mölln, bekanntlich neben Stavanger, der derzeitige wichtigste Ort der Schachwelt, ist nun zum vierten Mal in Folge Ausrichter dieses Turniers. Nachdem Britta ihre Pokale, samt Fahrt nach Neumünster gefunden hatte, konnte die Runde ohne Sorgen beginnen. Ohne Sorgen? Fast! Mike hatte vor der ersten Runde Original Mölln-Schokolade verteilt. Von der Schokolade aus der Eulenspiegelstadt sollten auch noch welche übrig sein. Doch die Schokolade war nirgendwo zu finden. Kommen wir nun zum wichtigeren Teil des Nachmittages. Die Partien:
Brett 1: Britta Leib - WFM Jade Schmidt
Das Topduell der Runde 3 am ersten Brett konnte Britta für sich entscheiden. In der längsten Partie des Tages entstand eine sehr komplizierte Stellung. In einer Zeitnotschlacht ab dem 25. Zug, wo beide teilweise nur noch mit dem 30 Sekunden Inkrement spielten und gute Züge ausließen, konnte Britta eine Qualität erobern und sich in einem komplizierten Endspiel durchsetzen.
Brett 2: WFM Katrin Dämering - Inken Köhler
Auch die zweite Titelträgerin strauchelte in der dritten Runde. Aber sie fiel nicht. Inken hatte einen Bauern mehr, den sie wahrscheinlich, aufgrund ihrer Bauernstruktur, wieder verloren hätte. Doch in einem Endspiel mit Turm, Läufer und Springer gegen Turm und 2x Springer, konnte Inken sich nicht behaupten und stellte eine Figur ein.
Brett 3: Ursula Hielscher - Anke Freter
Das schleswig-holsteinisches Topduell in dieser Runde war hart umkämpft. Am Ende jedoch trennten sich beide mit einem halben Punkt voneinander. Es war nicht mehr viel Material auf dem Brett. Auffällig in dieser Runde war, dass die drei Toppartien am längsten dauerten.
Das waren die drei Partien mit Spielerinnen, die jeweils 2 Punkten hatten. Doch was machen die Verfolgerinnen. 6 Spielerinnen mit 2 Punkten und nochmal 6 Spielerinnen mit 1,5 Punkten.
Brett 4: Nanke Caliebe - Simone Frübing
Nanke, seid letzter Saison bei TuRa Harksheide, konnte Simone einen halben Punkt abnehmen. Die Nummer 5 der Setzliste verbrauchte wieder viel Zeit und hatte bei 14 Zügen bis zur Zeitkontrolle nur noch 11 Minuten auf der Uhr und bot remis an, was Nanke auch annahm.
Brett 5: Henrike Voß - Sabine Fett
Henrike, seid neuem ebenfalls bei Harksheide, konnte sich gegen die Lübeckerin relativ einfach mit einer Kombination eine Figur gewinnen und danach die Partie.
Brett 6: Anne Pührer - Franka Müller-Glewe
Die wohl dramatischste Partie der 3. Runde. Franka, die natürlich nicht aus Berlin stammt, sondern vom Hamburger SK, hatte eine sehr schöne Angriffsstellung gegen den König von Anne. Doch dann griff Anne Franka's Turm an. Dabei übersah Franka, dass sie auf Grundreihen matt stand und diese auf keinen Fall verlassen durfte. Doch genau dies geschah und Anne ließ sich diese Chance nicht nehmen und setzte matt.
Nach der Runde gingen wir noch gemeinsam essen. Bei einem leckeren Buffet wurden die neuesten Paarungen ausgetauscht und Pläne für die Zukunft geschmiedet.
Was nach der Runde bleibt. Es gibt zwei Leute mit drei Punkten. Britta und Katrin kämpfen heute um Platz 1. Vier Leute mit 2,5 Punkten. Auch die spielen gegeneinander. Auch die 8 Damen mit je 2 Punkten haben noch Chancen auf einen vorderen Platz. Die heutige Runde wird Aufschluss geben. Ach so, die Schokolade hat sich wieder angefunden. Wolfgang wusste die ganze Zeit, wo sie war!

20.06.2015 - Runde 2
FLEM Tag 2
Die zweite Runde der Offenen Frauenlandeseinzelmeisterschaft von Hamburg und Schleswig-Holstein begann heute pünktlich um 9.00 Uhr im Möllner Vereinsheim. Nach ein paar kurzen Worten von Turnierleiterin Britta und Ausrichter Mike wurde die 2. Runde freigegeben. Die Bretter waren zum Teil hart umkämpft, zum anderen Teil aber auch schnell entschieden.
Zu den einzelnen Brettern:
Brett 1: WFM Jade Schmidt - Helene Weinmann
Die Favoritin konnte mit den weißen Steinen relativ früh einen Bauern gewinnen. Wenig später kam noch ein zweiter hinzu. Entschieden wurde die Partie mit einem schönen Mattangriff, dem ein Turmopfer vorrausgegangen war.
Brett 2: Christine Gebhardt - WFM Katrin Dämering
Hier konnte die WFM mit den schwarzen Steinen, wie auch an Brett eins schnell zwei Bauern gewinnen. Trotzdem tauschte Weiß alles ab, bis am Ende der Druck zu groß wurde und Figurengewinn drohte.
Brett 3: Anke Freter - Lisa Zimmermann
Anke holte sich ihren zweiten Sieg nach einer interessanten Partie, durch eine kleine Kombination, mit der sie zwei Bauern gewann und die Damen abtauschte. In der Endstellung stand sie mit Weiß einem schwarzen Turm auf a8 und einem schwarzen Springer auf b8 gegenüber und ihre Gegnerin gab auf.
Brett 4: Sabine Herrmann - Britta Leib
In einer Französisch Vorstoßvariante konnte sich Britta gegen ihre Konkurrentin durchsetzen. Die, in der Schleswig-Holstein-Rangliste an zwei gesetzte, mit schwarz agierende Spielerin, hatte aber enorme Zeitprobleme. Sie konnte aber dennoch, nachdem sie in ein Leichtfigurenendspiel gegangen war, mit zwei Mehrbauern den Sieg einfahren.
Brett 5: Simone Frübing - Henrike Voß
In einer intensiven Partie konnte Simone mit Weiß im Mittelspiel einen Bauern gewinnen. Im 30. Zug bot Henrike bei mittlerweile Materialausgleich remis an. Eine sehr faire Geste, wenn man bedenkt, dass Simone nur noch drei Minuten auf der Uhr hatte und die Zeitkontrolle noch 10 Züge entfernt war.
Auch die anderen Duelle waren sehr interessant. Hier noch zwei Beispiele:
Brett 6: Anna-Blume Giede - Ursula Hielscher
In dieser Begegnung konnte sich Anna-Blume mit einem geschicktem Manöver 3 Bauern für eine Figur sichern. Die Stellung war lange unklar, bis sich im Endspiel Ullas Stärke zeigte und sie sich doch noch den vollen Punkt sicherte.
Brett 18: Zivistan Yüksel gegen Anja Yüksel
Das Mutter-Tochter-Duell. Beide spielen sie beim SV Bad Oldesloe. Dieses Duell entschied nach wechselhaftem Spielverlauf die Mutter Anja mit Weiß für sich.
Was sich noch anmerken lässt. Die Pokale sind da! Sie waren auch schon gestern da, aber Britta hat das irgendwie verschwitzt und fuhr noch einmal in Richtung Neumünster, um diese zu holen. Da waren sie natürlich auch nicht, aber vor der um 15 Uhr beginnenden 3. Runde löste sich auch dieses Missverständnis auf. Sie befanden sie beim Schiedsrichter unterm Tisch.




Bilder sagen mehr als Worte


19.06.2015 - Runde 1
FLEM Tag 1
Es geht los!
17.00 Uhr. Möllner Vereinsheim. Getränke da, Material da, Helfer zum Aufbau da. Alles hervorragend. Schnell, 36 Tische, 72 Stühle, 36 Bretter, 1.152 Figuren, 36 Uhren, und was man noch für ein 5 Rundenturnier alles braucht, aufgebaut. Dann kamen auch schon die ersten Spielerinnen. Nachdem um halb sieben nun auch die letzten den langen oder auch nicht so langen Weg nach Mölln gefunden hatten, fiel Britta ein: "Die Pokale sind noch zu Hause". Trotzdem haben wir dann gegen 19.00 Uhr angefangen. Das Brötchen-Buffet auch schon aufdeckt. Nach einigen kleinen Eröffnungsreden gaben sich die Spielerinnen die Hände und die erste Runde durfte beginnen. Zu den einzelnen Brettern:
Brett 1: Alva Glinzner - WFM Jade Schmidt
Fangen wir mit der längsten Partie des Tages an. Es dauerte bis Viertel vor 11 bis die junge Lübeckerin mit Weiß ihrer Gegnerin die Hand zur Aufgabe reichte. In einem Sizilianer musste die Favoritin lange kämpfen. Nicht nur mit der Stellung, sondern auch mit der Zeit. Am Ende gewann sie doch eine Qualität und nachdem auch die Zeitkontrolle geschafft war, münzte sie ihre materielle Überlegenheit in einen ganzen Punkt um.
Brett 2: WFM Katrin Dämering - Luisa Janke
Auch hier ein Favoritensieg. Doch hier dauerte es nicht so lange. Nach 22 Zügen gab schwarz auf.
Brett 3: Freja Svane - Anke Freter
Ein schleswig-holsteinisches Duell. Lübecker SV gegen SK Norderstedt. Auch hier gab es einen schnellen Favoritensieg für die bestgesetzte Schleswig-Holsteinerin.
Brett 4: Britta Leib - Dagmar Knobel
Die zweitlängste Partie des Tages. Britta, wohl noch in Gedanken an die Pokale, tat sich sehr schwer. Doch nach einer Tauscharie gelang es Britta doch noch ein gewonnenes Bauernendspiel zu erlangen.
Brett 5: Elfriede Wiebke - Simone Frübing
Der Turnierstart unserer ältesten Teilnehmerin verlief zunächst sehr interessant. Mit Weiß gelang es ihr eine ausgeglichene, wenn auch komplizierte Stellung auf das Brett zu zaubern. Jedoch verlor sie einen Bauern und dann auch die Kontrolle über die Partie.
Jetzt noch zwei unerwartete Ergebnisse:
Brett 8: Anne Pührer - Ornella Falke
Der TWZ-Unterschied von genau 501 Punkten hatte keinen Einfluss auf die Partie. Und so konnte sich hier die junge Elmshornerin völlig ungefährdet einen halben Punkt holen.
Brett 15: Franka Müller-Glewe - Anna-Lena Schramm
Auch hier konnte der nominellen Favoritin ein Bein gestellt. Unser junger Gast aus Hamburg konnte sich mit Weiß einen halben Punkt gegen, die Norderstedterin, die für TuRa Harksheide spielt, erkämpfen.
Alle anderen Partien endeten mit mehr oder weniger gefährdeten Favoritensiegen.
Mit 36 Teilnehmerinnen haben wir einen neuen Rekord. Die Restauration haben wir abgegeben. Die Räumlichkeiten sind hervorragend. Wenn jetzt auch noch die Pokale da wären, ja dann...










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